DMS Bezirksliga, 11. Februar in Lampertheim

Schwimm-Großereignis in Lampertheim

Gedacht als letzte Großveranstaltung vor der geplanten Renovierung der Biedensandbäder, welche nun ja nach neuesten Mitteilungen der Bäderbetriebe zunächst um ein Jahr verschoben wird, richtete die SG Neptun Lampertheim die DMS (Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen) im Bezirk Süd aus. Bei diesem Mannschaftswettbewerb müssen 13 Strecken jeweils 2mal von verschiedenen Startern geschwommen werden. Dabei darf jeder Athlet insgesamt maximal 4mal starten. Das heißt, man benötigt eine große Anzahl von Schwimmern, die vielseitig eingesetzt werden können, da es, neben den Kurzstrecken, auch sehr anstrengende Disziplinen wie 200m Schmetterling, 400m Lagen , 800 und 1500m Freistil zu absolvieren gilt.

Die SG Neptun konnte sowohl ein Damen- als auch ein Herrenteam melden. Mit 11 Vereinen in der 1. und 2. Bezirksliga waren 19 Mannschaften vertreten, die um den Klassenerhalt, Auf – oder Abstieg kämpften.

Beide Teams der SG starteten in der 1. Liga. Mit durchweg persönlichen Bestzeiten, bei denen besonders Rosa Bretschneider auf 400m Lagen (6:20,91) Maria Mörstedt bei 200m Rücken (2:48,58) und Schmetterling (3:11,03), Annika Staatsmann auf 200m Brust (3:08,05) und 400m Lagen (6:21,44), Henrike Stöckinger bei 100m Brust (1:35,68) auffielen, lagen die „Mädels“ besser, als der von ihren im Vorfeld errechnete Punktestand und sicherten sich mit Platz 4 den Verbleib in der ersten Liga.

In der Zusammenfassung aller Hessischen Bezirke stehen die Damen auf Platz 17 von 38 Mannschaften. Zum erfolgreichen Team gehörten außer den oben schon erwähnten noch Charlize Bololoi, Leyla Durna, Hannah und Tanja Mörstedt, Kira-Patricia Scholz und Tarja Weisensee.

Bei den Herren lief es trotz Unterstützung von Schwimmern, die nicht mehr voll im Training stehen, aber auch krankheitsbedingten Ausfällen nicht optimal. Ein verpasster Start trug zu starkem Punkteverlust bei und die sehr guten Leistungen von Hannes Weppelmann bei den 100m Rücken (1:13,55), Tim Uebach über 100m Schmetterling (1:24,94) und 400m Lagen (6:06,84), sowie das „Knacken“ der Minutengrenze über 100m Freistil (0:59,51) von Artjom Karich konnten den Abstieg nicht verhindern. Zur Mannschaft gehörten außerdem noch Niclas Antes, Miroslaw Hunek, Lukas Jesussek, David Korek, Benjamin Medert, Maximilian Röhrborn und Michael Thürauf.

Trainer und Schwimmer waren nach diesem anstrengenden Sonntag in schwankender Stimmung und schauen jetzt auf die anstehenden Wettkämpfe, bei denen unter anderem wieder Pflichtzeiten für Meisterschaften geschwommen werden müssen. Ein besonderer Dank geht an die helfenden Eltern, Kampfrichter und Organisatoren, ohne die solche Veranstaltungen nicht möglich sind. Gespannt ist die SG Neptun nun, wie das nächste Jahr verlaufen und was sich daran anschließen wird. Bedingt durch die unsichere Lage des Hallenbades fällt eine vorausschauende Planung momentan schwer, was aber den sportlichen Leistungen der Schwimmerinnen und Schwimmer keinen Abbruch tun sollte.

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